trakehner schaufel

Prämienhengst Kwahu

*26.04.2016 (170/ 20.5)

v. Millennium-Münchhausen

Farbe: schwarzbraun

Züchter: Ines Eisold, Gestüt am Weiher, Ahrensfelde

Aufzüchter: Hofgut Rosenau, Dreieich

Besitzer: Besitzergemeinschaft Margit Eisner und Wolfgang Diehm

Körung: Sonderkörtermin 12’2018, Prämienhengst

Decktaxe: 400 € bei Besamung und 500 € bei Trächtigkeit am 30. September.



Anerkannt für Trakehner und Westfalen

Der Hengst ist frei von WFFS

Kwahu steht zur Ausbildung bei Helen Langehanenberg in Billerbeck. Bis auf weiteres wird er daher auf der nationalen Besamungsstation Hengststation Gestüt Letter Berg (www.gestuet.de) abgesamt. Von dort aus wird auch der Samen verschickt. Die Bestellung erfolgt weiterhin über das Gestüt Hörstein.

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Kwahu kommt aus der Zucht von Ines Eisold in Ahrensfelde-Mehrow in Brandenburg und war Auktionsspitze auf der Fohlenversteigerung 2016 in Neumünster. Dort wurde er an das Hofgut Rosenau in Dreieich bei Frankfurt am Main zugeschlagen und wuchs als Hengstanwärter in Schäplitz, Sachsen-Anhalt, auf.

Der schwarzbraune Junghengst, der auf der Körung in Neumünster nach der Pflastermusterung wegen eines akuten Hufgeschwürs ausschied, galt schon auf dem Hengstmarkt aufgrund seines Auftritts bei der Vorauswahl und auf dem Dreieck als Prämienfavorit und wurde dieser Einschätzung auch bei einem Sonderkörtermin wieder gerecht. Die Körkommission, bestehend aus Gisela Gunia, Dr. Hans-Peter Karp, August Camp und dem Zuchtleiter Lars Gehrmann, verlieh dem Hengst eine Körprämie, was laut Vorstandsbeschluss seit einigen Jahren auch bei solchen Terminen möglich ist.

Schon nach dem Hengstmarkt hatte Kwahu in die Besitzergemeinschaft Margit Eisner und Wolfgang Diehm gewechselt. In 2020 war der 14-Tage-Test geplant, um die Voraussetzungen für den Deckeinsatz zu erhalten, doch infolge der Coronavirus-Pandemie fielen die Hengstleistungsprüfungen aus. Im März 2021 wurde Kwahu durch einen Beschluss der Deutschen Reiterlichen Vereinigung ohne Sportprüfung in das Hengstbuch I eingetragen.

Der Zuchtleiter beschreibt den Hengst wie folgt: „Ungemein typstark und ausdrucksvoll aufgemachter Prämienhengst, der sich im geschlossenen Rahmen mit viel Aufmachung und stabiler Oberlinie präsentiert. Dazu gehört ein guter Halsansatz, eine ausgeprägte Sattellage und eine wohlgeformte Hinterhand. Das Fundament ist leicht, die Hufe sind noch zum Körper passend. Der Schritt ist geregelt und raumgreifend. Herausragend ist die Antrittsstärke und die Bewegungsmechanik im Trab und Galopp, sowie das natürliche Bergauf, wobei die Schulterfreiheit aus dem Oberarm spektakulär ist. Durch seinen Körperschluss bleibt das Hinterbein unter dem Schwerpunkt. Auch beim Freispringen bewegt er sich mit Übersicht und Art durch den Körper.“

Während der Hengstpräsentation auf der Frühjahrskörung in Münster-Handorf 2019 stellte Lars Gehrmann den Prämienhengst erneut vor: „Das ist ein außergewöhnlicher Millennium-Sohn, der über Münchhausen auf der Mutterseite eine genetische Idealverbindung in seinem Pedigree trägt.“ Der Zuchtleiter schwärmte weiter: „Diese Grundrittigkeit, diese Leistungsbereitschaft und auch die Bewegungsgüte sind entsprechend beeindruckend.“

Auf dem Trakehner Hengstmarkt 2021 in Neumünster präsentierte dann Helen Langehanenberg den fünfjährigen Hengst im Programm des Gala-Abends. Die Olympiareiterin schwärmte: „Ich saß noch keine zwei Wochen in seinem Sattel, aber unser erster gemeinsamer Auftritt hat mir schon Geschmack auf mehr gemacht.“

Weiter sagte die mehrfache Deutsche Meisterin: „Von der beeindruckenden Zuschauerkulisse ließ sich der schwarzbraune Beauty überhaupt nicht aus dem Konzept bringen. Ich hatte sogar eher das Gefühl, er genoss die vielen Augen, die sich nur auf ihn richteten. Kurzinterview aus dem Sattel heraus, reiten mit Blumenstrauß in der Hand, den Zuschauern zuwinken – mit Kwahu überhaupt kein Problem. Dabei ist er erst fünf Jahre alt. Wahnsinn! Er ruht wirklich in sich selbst, ist total positiv eingestellt und bringt unheimlich viel Elastizität und Grundschwung mit.“

Sein erster Fohlenjahrgang von 2020 überzeugt auf ganzer Linie. Unter seinen Nachkommen ist mit Top Secret ein Hengstanwärter, wie er im Buche steht. Der braune Sohn aus der Tacco von E.H. Cadeau stammt aus der Zucht von Familie Gellhaar aus Steinau. Der Hengst war zweitteuerstes Fohlen der Trakehner Auktion und bester Hengst auf der Eintragung in Hörstein. Auf dem Fohlenchampionat in Rheinland-Pfalz stellte der Youngster außerdem den Sieger bei den Hengstfohlen. Der Champion 2020 kommt aus der Staatsprämien-, Prämien- und Elitestute Acelya und wurde von Bernd Eisenmenger aus Bubenheim gezogen.

Auch 2021 konnten Kwahus Nachkommen punkten. So stellte er in Hörstein nicht nur beide Siegerfohlen, sondern auch die Reservesieger sowie bei den Hengstfohlen den Drittplatzierten. Auf dem Trakehner Hengstmarkt machten seine Nachkommen ebenfalls auf sich aufmerksam, allen voran der Hengst Odin aus der Olympia, der als zweitteuerstes Fohlen über die Auktion neue Besitzer fand.

Mit 61 Punkten wurde in Schäplitz 2022 ein Fohlen von Kwahu aus einer Exclusiv-Mutter eingetragen. Der Hengstanwärter bekam unter anderem eine 10,0 für den Trab.

Kwahus Mutter Kalinowska von Münchhausen ist eine Tochter der hochdekorierten Kasixta von dem Hörsteiner Elitehengst Sixtus. E.H. Sixtus ist ein typvoller Rappe im idealen Format und mit bester Aufteilung, großlinig konstruiert mit bedeutender Schulter und guter Verbindung. Höchste Bewegungsqualität mit vortrefflicher Aktivität der Hinterhand, eine seltene Begabung am Sprung sowie eine leistungserprobte und fruchtbare Blutführung machen diesen Hengst zu einem hochinteressanten Sportler und Vatertier.

Kwahus Vater ist der Ausnahmehengst Millennium. Im Herbst 2014 gab der zweite Reservesieger seiner Körung ein beeindruckendes Debüt als Hengstvater und stellte sowohl in Neumünster als auch in Vechta (Oldenburger) mit Sir Sansibar und Morricone den Siegerhengst. Im Folgejahr lieferte Millennium mit Helium den ersten Reservesieger der Trakehner Körung, mit Halleluja den zweiten Reservesieger. Sowohl 2016 (His Moment) als auch 2017 lieferte er erneut den Siegerhengst des Trakehner Hengstmarkts, dazu 2017 noch einen Prämienhengst in Verden und den westfälischen Prämienhengst Maracaná, der zur bundesweiten Preisspitze avancierte. Auch 2018 verging kaum eine Körung ohne einen gekörten Millennium-Sohn. In Neumünster, Redefin, Marbach und Oldenburg wurden seine Söhne mit einer Prämie bedacht. Inzwischen ist die Anzahl seiner gekörten Söhne auf über 40 angewachsen, was in seinem Alter kein Hengst vor ihm schaffte.

Impressionen

Nachkommen

Sein erster Fohlenjahrgang von 2020 überzeugt auf ganzer Linie. Unter seinen Nachkommen ist mit Top Secret ein Hengstanwärter, wie er im Buche steht. Der braune Sohn aus der Tacco von E.H. Cadeau stammt aus der Zucht von Familie Gellhaar aus Steinau. Der Hengst war zweitteuerstes Fohlen der Trakehner Auktion und bester Hengst auf der Eintragung in Hörstein. Auf dem Fohlenchampionat in Rheinland-Pfalz stellte der Youngster außerdem den Sieger bei den Hengstfohlen. Der Champion 2020 kommt aus der Staatsprämien-, Prämien- und Elitestute Acelya und wurde von Bernd Eisenmenger aus Bubenheim gezogen.

Auch 2021 konnten Kwahus Nachkommen punkten. So stellte er in Hörstein nicht nur beide Siegerfohlen, sondern auch die Reservesieger sowie bei den Hengstfohlen den Drittplatzierten. Auf dem Trakehner Hengstmarkt machten seine Nachkommen ebenfalls auf sich aufmerksam, allen voran der Hengst Odin aus der Olympia, der als zweitteuerstes Fohlen über die Auktion neue Besitzer fand.

Einige Fohlen aus dem Jahr 2022

Einige Fohlen aus dem Jahr 2021

Auch 2021 konnten Kwahus Nachkommen punkten. So stellte er in Hörstein nicht nur beide Siegerfohlen, sondern auch die Reservesieger sowie bei den Hengstfohlen den Drittplatzierten. Auf dem Trakehner Hengstmarkt machten seine Nachkommen ebenfalls auf sich aufmerksam, allen voran der Hengst Odin aus der Olympia, der als zweitteuerstes Fohlen über die Auktion neue Besitzer fand.

 

Einige Fohlen aus dem ersten Fohlenjahrgang 2020

Wir haben uns sehr über die ersten Fohlen in 2020 gefreut und ihre Entwicklung sehr gespannt verfolgt.

Was wir sehen, überzeugt auf ganzer Linie. Unter Kwahus Nachkommen ist mit Top Secret ein Hengstanwärter, wie er im Buche steht. Der braune Sohn aus der Tacco von E.H. Cadeau stammt aus der Zucht von Familie Gellhaar aus Steinau. Der Hengst war zweitteuerstes Fohlen der Trakehner Auktion und bester Hengst auf der Eintragung in Hörstein. Auf dem Fohlenchampionat in Rheinland-Pfalz stellte der Youngster außerdem den Sieger bei den Hengstfohlen. Der Champion 2020 kommt aus der Staatsprämien-, Prämien- und Elitestute Acelya von Polarion und wurde von Bernd Eisenmenger aus Bubenheim gezogen

 

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